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Imposante Städte, charmante Weindörfer, Mittelalter und Moderne – was für eine Kreuzfahrt! Sechs Tage liegen zwischen der Finanzmetropole Frankfurt und Amsterdams Grachten. Tage voller spannender Kontraste: Die Mosel zieht ihre Schleifen in Deutschlands ältestem Weinbaugebiet. Die Rebhänge haben Sie von der Debussy im Blick, es sind die steilsten Europas. In Koblenz fließt die Mosel in den Rhein, in Köln führen alle Wege zum Dom, Düsseldorf hat eine spannende Kunstszene und eine charmante Altstadt. Nijmegen ist die älteste Stadt der Niederlande. Und im mittelalterlichen Utrecht steht die größte Fahrradgarage der Welt. Noch ein Superlativ? Rijksmuseum, Van Gogh Museum, Anne-Frank-Haus – Amsterdam zählt zu den Städten mit der weltweit größten Museumdichte!
Frankfurt, da fallen einem Würstchen ein und Banken. Noch berühmter ist natürlich Goethe, der im Haus am Großen Hirschgraben geboren wurde. Hier verfasste er zwei seiner bedeutenden Werke, «Faust» und «Die Leiden des jungen Werther». Das Geburtshaus ist heute eines von 39 Museen am Ufer der Stadt. Unbedingt sehenswert, wie die Paulskirche, wo 1848 die erste deutsche Nationalversammlung stattfand. Und der Palmengarten mit Palmenhaus – ein grüner Moment, egal ob Sommer oder Winter.
Koblenz ist eine geschichtsträchtige Stadt, die früher als "Confluentes" bekannt war, was "Zusammenfluss zweier Flüsse" bedeutet. Der Rhein bietet einen faszinierenden Blick auf die Skyline, während die Mosel ein ruhigeres Ambiente bietet. Besucher können die atemberaubende Flusslandschaft mit malerischen Schlössern und Weinbergen bewundern sowie die beeindruckende Architektur der Festung Ehrenbreitstein, das imposante Deutsche Eck und die charmante Altstadt mit ihren schönen Fachwerkhäusern.
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Eine weitere Perle an der Mosel ist das lebendige Cochem mit seinen mittelalterlichen Gassen und Häusern. Am besten schlendert man hier am Flussufer entlang, steigt hinauf in die Weinberge, setzt sich auf eine Bank und denkt: Wie schön ist dieser Ort! Vor allem die Burg mit verborgenen Türen und Geheimgängen, die nach der Zerstörung von Louis Ravené gekauft und als Privatresidenz wieder aufgebaut wurde. 1942 wurde sie an die Nazis verkauft, gehört heute aber der Stadt und kann besichtigt werden.
Köln, das sind Giebelhäuser am Rheinufer und Straßen, durch die im Frühjahr der Karneval und im Sommer die Gay Community beim Christopher Street Day zieht. Das sind Kunsttempel wie das MAKK und das Museum Ludwig mit der größten Pop Art Sammlung Europas. Das ist natürlich der Dom, Meisterwerk der Gotik mit der Aussichtsplattform, die man über 509 Stufen erreicht. Und Köln ist Kölsch, ein herrlich süffiges Bier, das man aus kleinen Gläsern trinkt, dafür aber gern zwei oder drei. Na, denn Prost!
Können Bürohäuser tanzen? In Düsseldorf lässt sich die Frage eindeutig mit «ja» beantworten. Der Architekt Frank O. Gehry hat sie entworfen. Sie stehen im Medienhafen der Stadt, wo sich zwischen Kaimauern und Gleisanlagen auch andere internationale Architekten stilvoll verewigt haben. Absolut sehenswert. Genauso wie das Geburtshaus Heinrich Heines in der Altstadt, der Hofgarten und gleich daneben die Kunstsammlung K20: Klee, Picasso, Matisse, Andy Warhol und natürlich Beuys – alle da!
Nijmegen ist eine kleine Überraschung. Mit 11000 Einwohnern ist die Stadt nicht groß. Aber sie bietet Spannendes. Zum einen ist sie die älteste Stadt der Niederlande, die Römer waren schon vor 2000 Jahren hier. Zum anderen ist sie wegen ihrer vielen Studenten jung und lebhaft. Man schlendert am besten durch die Gassen, besucht vielleicht das MuZIEum, wo man den Alltag von Blinden erlebt: Ausschließlich fühlen, riechen, hören, schmecken – das öffnet Besuchern dieses Museums die Augen!
Gassen, Grachten und immer wieder van Gogh. Amsterdam ist eine der spannendsten Städte Europas. Das historische Zentrum wurde auf fünf Millionen Fichtenstämmen gebaut. Die Erlebnisse in der Stadt sind ohne Zahl. Am Museumsplatz ist große Kunst zu bestaunen, Rembrandt und Vermeer im Rijksmuseum, Van Gogh im eigenen Museum. Und wer durch die Altstadt flaniert, erlebt echte Kontraste – mit dem berührenden Anne-Frank-Haus, Chinatown und dem berühmten Rotlichtviertel.